Wie wohne ich im Alter?

Anlässlich unseres Themas Wohnen im Alter, welches wir gemeinsam mit der Age-Stiftung ab der aktuellen Ausgabe in unserem Magazin und auf unserer Webseite thematisieren, haben wir eine Umfrage lanciert. Für all die Antworten schon jetzt vielen Dank! Hier ein erster Auszug über die unterschiedlichsten Vorstellungen, wie unsere Leserinnen und Leser im Alter wohnen wollen:


Anke Sach, 53
Ich werde weiterhin in meinem frisch bezogenen Reihenhaus im Grünen wohnen. Dieses hat eine Bushaltestelle praktisch direkt vor der Tür. Weitere Busverbindungen sind 150 m entfernt. Zu Fuss sind es ca. 700 m zum Stadtzentrum. Ich bin alleinstehend, sollte aber in 20 Jahren noch fit genug für den Garten sein.

 


 

Werner Hübscher, 73
Auch in 20 Jahren möchte ich mit meiner Partnerin in diesem Miethaus leben, allerdings auf einem halben Stockwerk tiefer, so dass der Lifthalt ebenerdig zur Wohnungstüre verläuft. Auch dann noch will ich Besorgungen und Handreichungen für meine unmittelbare Umgebung erledigen, so dass auch sie möglichst selbstbestimmt ihr erfülltes Leben leben kann.

 


 

Renate Lerf, 61
mir würde gefallen mit Alt und Jung zusammen zu leben unter einem Dach. Wir älteren würden im der Kinderbetreuung mithelfen.und die Jungen würden uns im Alltag unterstützen, nur da wo Hilfe benötigt würde. Ich denke das wäre wunderbar und allen geholfen.

 


 

Ursula Klipstein, 59
Ich bin geschieden und lebe alleine in einer Mietwohnung. Wenn möglich möchte ich in 20 Jahre entweder in einer Hausgemeinschaft leben in der verschiedene ältere Menschen, jeder für sich eine kleine Wohnung hat (keine WG), mit der Möglichkeit sich in Gemeinschaftsräumen zu verschiedenen Aktivitäten zu treffen. Zum Beispiel gemeinsam kochen und essen. Oder Diskussionsrunden im Sinne von Philo Cafés oder dergleichen. Meiner Erfahrung nach gibt es bereits solche Projekte. Allerdings sind sie zurzeit noch wohlhabenden älteren Menschen vorbehalten die ein gewisses Kapital einbringen können. Mein Wunsch wäre, dass möglichst bald auch Projekte aufgegleist werden können, für die auch Normalrentenempfänger die Möglichkeit haben daran teilzunehmen. Nie im Leben möchte ich in ein öffentliches Altersheim umsiedeln müssen – je nachdem würde ich mich eher zuvor via Exit aus dem Leben verabschieden.


 

Moritz Schönenberger, 60
Ist schwierig vorauszusagen. Die Wohnsituation hängt von meiner Gesundheit, meiner Partnerin, meinen Kindern, meinem Freundeskreis, der Gesellschaft, der Politik ab. Wer kann schon in die Zukunft schauen? Ich hoffe, mir meine Eigentumswohnung weiter leisten zu können!

 


 

Rose Nigg, 78
Wenn ich dannzumal die vielen Treppen in meinem Eigenheim nicht mehr ersteigen kann aber sonst noch gut z’weg bin, lebe ich in einer Altersresidenz (Anmeldung besteht). Sobald aber Pflegebedürftigkeit eintritt, kommt nur ein Pflegheim in Frage.

 

 


 

Valentino Clè, 58
In 20 Jahren wohne ich immer noch in unserem Haus. Zentrumsnah, Nahe ÖV und sehr gute Einkaufsmöglichkeiten.

 

 


 

Ursula Prezioso, 53
Ich plane ein Wohnkonzept für Senioren, welche speziell interessiert sind an Kultur, Kunst, Musik,etc.. offene freie Geister. Menschen die im Leben schon etwas bewegt haben und immer noch aktiv sein wollen.
Die Grossüberbauung soll aus diversen verschieden grossen Wohneinheiten bestehen welche eine individuelle Lebensweise ermöglichen.Ebenso entstehen Arbeits -Athelies für die Mitbewohner. Im gleichen Umfeld entsteht ein freies Dienstleistungsangebot von diversen Anbietern. Es versteht sich von selbst, dass alles barrierefrei gebaut wird. Was der Unterschied zu den bestehenden Altersresidenzen und den Angeboten von Wohnen mit Service sein wird ist, dass die Mitbewohner von einem Wohnrat gewählt werden. Denn ein Umfeld von Personen welche nur noch konsumieren wollen, ist einsam.


 

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