Lob der Freundschaft

© itsmejust - Fotolia.com

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Freundschaft ist die allseits angestrebte Beziehung zwischen Menschen, die von Vertrauen, Sympathie, Verständnis, Uneigennützigkeit und Achtung getragen wird.

Grundlage jeder Freundschaft ist die gegenseitige Anerkennung und Wertschätzung. Ein freundschaftlicher Umgang setzt ausserdem voraus, dass die Personen einander vertrauen können, dass sie sich gut verstehen, dass sie zueinander offen und ehrlich sind und nicht zuletzt, dass sie in schwierigen Situationen füreinander eintreten. In der Not zeigen sich bekanntlich die wahren Freunde.

«Wirklich gute Freunde sind Menschen, die uns ganz genau kennen und trotzdem zu uns halten», so die österreichische Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach. In der Gegenwart von Freunden oder Freundinnen fühlt man sich wohl. Jede Person kann so sein, wie sie eigentlich ist, ohne dem oder den anderen etwas vorspielen zu müssen. Dadurch ist die Freundschaft der Ort, wo man authentisch ist und sich frei fühlen darf. Freundschaft kann im äussersten Fall bis zur Aufopferung für den anderen gehen.

Gleiche Wertvorstellungen
Während Kameradschaft (z. B. beim Militär) oft eine Verbindung ist, die durch einen Zweck und eine Organisation hergestellt wird, ist Freundschaft dagegen völlig frei von Zwecken und Nutzen: Sie wird um ihrer selbst willen gelebt, weil die andere Person respektiert und geschätzt wird, man gerne in ihrer Nähe ist, und man fühlt sich unter Seinesgleichen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die gleichen Wertvorstellungen geteilt werden.

Freundschaftskult
Unsere Auffassungen von Freundschaft sind massgeblich im 18. Jahrhundert in Abgrenzung zur Liebe, in der empfindsamen Epoche und dann in der Romantik, entstanden. Die Freundschaft war dabei etwas, das nicht zu einer völligen Verschmelzung mit dem anderen führte (wie idealerweise in der Liebe), sondern es war ein Verhältnis von gleichzeitiger Nähe und gesuchter Distanz. Dies führte in dieser Zeit zu einem regelrechten Freundschaftskult. Über den hohen Vertrauenswert in der Freundschaft gibt Schillers Ballade «Die Bürgschaft» (1798) Auskunft, die nicht zufällig von Generationen in der Schule auswendig gelernt werden musste.

Freundschaft als Glück
Der antike Philosoph Epikur war der Auffassung, dass Glück auf drei Arten erfahren werden kann:

• in der Schmerzfreiheit,
• wenn wir keine Angst oder Furcht vor Lebenssituationen, Autoritäten oder Götter haben und
• im Verbundenheitsgefühl einer Freundschaft.

Sicherlich können Schmerz- und Angstfreiheit oder Furchtlosigkeit als grosse Glücksgaben im Alter bewertet werden. Kommen freundschaftliche Beziehungen dazu, dann dürfen wir einen glücklichen Menschen vor uns sehen. Für einander eintreten und sorgsam miteinander umgehen, das sind Verpflichtungen wohl einer jeden Freundschaft. An solchen Verpflichtungen orientieren sich auch die Mitarbeitenden von TERTIANUM. Sie tragen damit zu einer hohen Lebensqualität im Alter bei.

Die TERTIANUM Gruppe trägt als einer der Marktführer mit 16 TERTIANUM Residenzen und 5 Perlavita-Standorten in 9 Kantonen entscheidend zur Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen bei. www.tertianum.ch

Das Thema Glück und Glücklich wird in unsere Februar 2014 Ausgabe als Schwerpunkt behandelt. Bestellen Sie Ihr Jahresabo hier.

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