Alpmilch und Alpkäse aus dem Naturpark Diemtigtal

diemtigtalMit über 60 km2 Alpfläche ist das Diemtigtal die grösste Alpregion der Schweiz. Während jeder Alpsaison sömmern über 8’000 Stück Vieh. Auf den Diemtigtaler Sömmerungsalpen wird jährlich ca. 1,5 Mio. Kilo Alpmilch produziert. Diese Milch wird zu den Milchverarbeitern ins Tal geführt und als Konsummilch verkauft. Zusätzlich wird eine grössere Menge Alpmilch auf den  Diemtigtaler Alpen zu Alpkäse verarbeitet. Mit dem Projekt «Alpmilch und Alpkäse aus dem Naturpark Diemtigtal bei Coop», welches die Milchgenossenschaften Zwischenflüh und Oey-Latterbach zusammen mit dem Naturpark erarbeitet haben, wurde erreicht, dass Alpmilch und Alpkäse aus dem Naturpark Diemtigtal zertifiziert und mit dem Produktelabel des BAFU (Bundesamt für Umwelt) ausgezeichnet wurde.

So gibt es seit dem 17. Juni 2013 die Alpmilch und den Alpkäse aus dem Diemtigtal in den regionalen Lebensmittelgeschäften im Diemtigtal sowie in 100 Filialen bei Coop der Verkaufsregion Bern erhältlich.

Alpmilch und Alpkäse sind besonders schmackhaft und gesund!
Dass Schweizer Alpmilch gesund ist, wissen wir seit Jahrzehnten. Der Mythos vom gesunden, langen Leben lockte schon im 19. Jahrhundert vermögende Kurgäste, die sich von der reinen Luft und der würzigen Milch Gesundheit versprachen, in die  Schweizer Berge, so auch ins Kurhaus Grimmialp im Diemtigtal. So falsch lagen sie nicht. Denn Milchprodukte von Kühen, die Alpkräuter und -gräser fressen, haben einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren, die gemäss Medizinern einen positiven Einfluss auf unsere Gesundheit haben. Einige Forscher bringen eine Omega-3-reiche Ernährung gar mit Langlebigkeit in Verbindung.

Eine Studie des Kantonsspitals Baden und des Universitätsspitals Zürich zeigt, dass eine der wichtigsten Omega-3-Fettsäuren, die Alphalinolensäure, vor Arteriosklerose schützt und gefährlichen Hirn- und Herzinfarkten vorbeugt. Käse aus Alpmilch schneidet gemäss der Forschergruppe deutlich besser ab als Käse aus Milch von Kühen, die Silofutter zugefüttert bekommen oder im Flachland gehalten werden und Leinsamen als ergänzendes Futtermittel bekommen.

 

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