Arbeiten bis 70? und die AHV und Pensionskasse?

Unser Schwerpunkt Thema in der Juni Ausgabe des 50plus Magazins wird eine grosse Herausforderung. Die Diskussionen zum Thema Arbeiten, AHV und Pensionskasse werden immer intensiver und eine Lösung wird es brauchen. Doch welche?

Nachdem die Sonntagszeitung in der heutigen Ausgabe als Titel „Jeder Junge zahlt über 1’000 Franken an Rentner“ publizierte und auf der anderen Seite an den 1. Mai Reden über die Forderungen nach höherer AHV und der Initiative AHVplus laut werden (Sie kommt im September zur Abstimmung. Sie verlangt, dass die AHV-Renten um 10 Prozent erhöht werden), wird es wohl ein heisser Sommer.

Was bedeutet das alles für uns. Welche Auswirkungen wird das für uns haben. Ein Vergleich der letzten 2 Jahre beim Blick auf den Pensionskassenausweis des Schreiberlings zeigt klar. Durch die Veränderung des Umwandlungssatzes hat sich die berechnete Altersrente gerade einmal um CHF 5’000.00 pro Jahr verringert:

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Ausschnitt Pensionskassen Auszug vom 2015 und 2014

 

Das heisst wohl definitiv, länger arbeiten. Doch was ist Eure Meinung zu den Themen Arbeiten bis 70, AHV und Pensionskasse mit. Hier die ersten Statements. Diskutiert mit in unserem Forum.

 

 

 

 

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2 comments on “Arbeiten bis 70? und die AHV und Pensionskasse?
  1. Auch die Schweiz wird das Rentenalter von 65/64 endlich nach oben anpassen müssen, denn seit AHV-Beginn 1948 ist es gleich geblieben, nur die Lebenserwartung ist seither um 13 Jahre gestiegen. Dass allein deshalb die AHV finanziell langsam aber sicher aus den Fugen gerät, ist klar. Und bereits heute wird 1/4 des AHV-Aufwands durch die MWSt finanziert. Zudem fehlen uns in den nächsten Jahren rund 400’000 Fachkräfte. Also höchste Zeit, das Rentenalter an das Lebensalter anzubinden.

  2. Arbeiten bis 70 – ein zweischneidiges Schwert… Für diejenigen, die ihren Beruf lieb(t)en und darin aufgingen —oder aber, die gar nichts anderes kannten und konnten, bestimmt! Für andere, normal oder darunter verdienende, die das zur Arbeit Gehen jeden Morgen als Muss betrach(t)en, wohl eher nicht. Dass damit aber auf jeden Fall eine Rentenkürzung resp. -Annullierung einhergehen muss, ist klar. Bloss: Wie soll der Betrag (wenn nicht auf Null zurückgekrebst wird) berechnet werden?

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