Madeira – unvergängliche Inselschönheit

Ein Reisebericht unserers Partners AMIN TRAVEL

Madeira ist das Traumreiseziel eines jeden Botanikers, Gärtners und Blumenliebhabers. Man gab der Insel schon die verschiedensten Namen wie «Schwimmender Garten», «Blumeninsel» oder «Perle im Atlantik». Man sagt Madeira auch heilende Kräfte nach. Das Klima soll äussert gesund sein und sogar Lungenleiden heilen. Doch ob die österreichische Kaiserin Elisabeth nur deswegen nach Madeira reiste, sei dahingestellt. Jedenfalls war Sissi fasziniert von de Schönheit dieser Insel. So fasziniert, dass sie zwei Jahrzehnte später gleich ein zweites Mal den beschwerlichen Weg per Schiff auf sich nahm und auf die Blumeninsel reiste. Heute ist die Anreise einfacher als im 18. Jahrhundert: Es gibt ab Zürich zweimal wöchentlich 4-stündige Direktflüge und täglich Verbindungen via Lissabon oder Porto.

Blumen im Übermass
Madeiras Nationalblume, die Strelitzie, wurde wie die meisten exotischen Blumen erst heimisch, als die Siedler diese mit auf die Insel brachten. Die aktuelle Blütenvielfalt die Insel nicht zuletzt der englischen Leidenschaft fürs Gärtnern. Heute säumen Hortensien den Strassenrand, dienen als Schutzmauer für Gärten und begeistern auch in Blumentöpfen. Besonders schön anzusehen sind die Afrikanischen Liebesblumen, deren lila oder weisse Blüten wie Kugeln auf den langen Stielen balancieren. Auch wild blühend am Wegesrand finden sich Callas, Hibiskus und Strelitzien, Weihnachtssterne so gross wie Apfelbäume und die aus Brasilien importierten Jacaranda-Bäume, die im April und Mai ganze Strassenzüge lila färben. In und um die Hauptstadt Funchal gibt es mehrere wunderschöne Gärten, die man besichtigen sollte. Der Botanische Garten gehört sicher dazu. Nicht nur der Pflanzen wegen, sondern auch wegen der schönen Aussicht über Funchal und die Bucht.

Mikroklima und die 4 Jahreszeiten
Bedingt durch das ganzjährige milde Klima ist Madeira immer eine Reise wert. Im Winterhalbjahr liegen die Temperaturen an der Südküste tagsüber bei zirka. 19 Grad und sinken nachts selten unter 15 Grad. Im Hochsommer steigen die Tageshöchstwerte selten über 28 Grad an. In den Bergen und an der Nordküste ist es meist ein paar Grad kühler. Bedingt durch dieses Mikroklima, erklärt sich auch die tropische Pflanzenvielfalt der Insel. Entlang der Südküste überwiegen Bananenplantagen und Gärten voller Papayas, Guaven, Mangos und Maracujas. Die Madeira-Banane ist kleiner als die Banane, die wir aus dem Supermarkt kennen. Sie ist auch geschmacksintensiver, was sich besonders bei der getrockneten Variante «Banana Passa» zeigt, die man im Supermarkt oder in Souvenirgeschäften erwerben kann.

Die Geburt des Madeira-Weines
Egal ob man auf dem Seeweg oder aus der Luft anreist, der Blick auf die grüne Vulkaninsel ist immer überwältigend. Das Wort «Madeira» stammt aus dem Portugiesischen und bedeutet «Holz». Als die Insel Mitte des 14. Jahrhunderts entdeckt wurde, bestand sie nur aus Wald. Dieser wurde nach und nach abgeholzt und zuerst durch Zuckerrohr und später durch Weinreben ersetzt. Der Weinanbau ist heute neben dem Tourismus die wichtigste Einnahmequelle der Insel. Schon Heinrich der Seefahrer sorgte dafür, dass im 15. Jahrhundert die weisse Malvasia-Rebe aus Kreta angebaut wurde. Sie ergab einen feurigen Südwein. Ein paar Jahrhunderte später waren es die Engländer, die den Inselwein ihrem Geschmack anpassten und somit den uns bekannten Madeira-Wein schufen. Diesen kann man heute in verschiedenen Weinkellereien in Funchal und Câmara de Lobos degustieren und kaufen.

Levadas – ideale Wanderrouten
Wild blühende Blumen, Pflanzen und Bäume sieht man sich am besten während einer Wanderung an, dem Volksport Nummer 1 auf der Insel. Besonders abwechslungsreich sind Wanderungen entlang der Levadas (Wasserkanäle), die überall auf der Insel anzutreffen sind. Levadas führen Quellwasser auf Felder und Plantagen, trieben früher Wassermühlen an und dienen der Stromerzeugung durch Wasserkraft. Die Routen entlang dieser Bewässerungskanäle sind abwechslungsreich und mehr ein Spaziergang als eine Wanderung. Oftmals führen Levadas auch durch alte Tunnels, an steilen Berghängen vorbei und in manchen tummeln sich sogar Forellen. Etwas mehr Sportlichkeit setzt die Wanderung auf Madeiras höchsten Berg, den Pico Ruivo (1861 m), voraus. Doch die Aussicht entschädigt jede Mühe.

Sonnige Aussichten
Wer genug von der ewigen Blütenpracht und keine Lust mehr auf seine Wanderschuhe hat, der reist auf die Schwesterinsel Porto Santo. Man erreicht sie per Fähre in zweieinhalb Stunden oder fliegt in 20 Minuten hinüber. Ein neun Kilometer langer, gelber, feinsandiger Strand erwartet die Sonnenanbeter. Während früher «nur» die Madeirenser ihre Sommerferien auf Porto Santo verbrachten, entdecken immer mehr Europäer die sonnenverwöhnte Insel vor Madeira. Porto Santo bietet eine gute Auswahl an Hotels mit Wellness und Sportangeboten. Wer lieber auf Madeira bleiben möchte, findet in Calheta und Machico zwei Sandstrände. Über die ganze Insel verteilt gibt es Bademöglichkeiten in natürlichen Schwimmbecken aus Lavastein.

Kulturelles Erbe
Die Madeirenser sind ein Volk voller Traditionen, die sie auch bewahren, hegen und pflegen. Die Jahrhunderte alte Korbflechtkunst hat zwar nicht mehr dieselbe Menge an Abnehmern wie damals, wird aber in Camacha weiterhin sorgfältig gepflegt. Man kann den Arbeitern auf die flinken Finger schauen während sie Korbstühle, Geschenkkörbe oder Tierformen zur Dekoration flechten. Im Ort Santana stehen die berühmten «Casas de Colmo». Kleine Häuschen mit strohbedeckten Dächern und farbigen Fassaden. Sie zeigen, wie die Bauern im Norden der Insel früher gewohnt haben. Bei vielen Festen tragen die Einheimischen ihre Trachten und tanzen ihre Volkstänze. Eine besonders bei Touristen beliebte Tradition ist die Fahrt im Korbschlitten. Früher diente diese Fahrgelegenheit den Reichen, um von ihren Villen in Monte nach Funchal zu gelangen. Heute werden damit Touristen in rasanter Geschwindigkeit bergab gefahren.

Feste für jedermann
Madeira bietet aber noch viel mehr als Natur pur. Die Inselhauptstadt Funchal hat sich in den letzten Jahren zu einer regelrechten Trenddestination gemausert. Schicke Restaurants, trendige Bars und Nachtklubs sowie moderne Shoppingzentren gliedern sich optimal in die von Pflastersteinen dominierte Innenstadt ein. Moderne Bauten und antike Gemäuer, Jung und Alt harmonieren hier bestens miteinander. Dies wird vor allem an den vielen Festen und Veranstaltungen sichtbar. Besonders wichtig sind da die Heiligen eines jeden Dorfes. Im Juli und August wird an jedem Wochenende irgendwo der Dorfheilige verehrt. Wichtigster Bestandteil dabei ist die sonntägliche Prozession, bei der ein sorgfältig arrangierter Blumenteppich abgeschritten wird. Für Touristen ist jedoch das alljährliche Blumenfest in Funchal am interessantesten. Es findet immer am zweiten Wochenende nach Ostern statt und lockt Tausende von Touristen und Einheimischen an. Höhepunkt ist der grosse Umzug am Sonntag. Zahlreiche aufwendig geschmückte Tänzerinnen und Tänzer sowie mit Blumen dekorierte Wagen füllen dann die Innenstadt. Nicht weniger spektakulär ist der Karneval, denn dieser erinnert mit seinen bunten
Kostümen und Sambatänzerinnen an den selbigen in Rio de Janeiro.

Golf spielen und Wale beobachten
Dank dem ganzjährigen milden Klima gehört Madeira zu den idealen Orten, um Golf zu spielen. Die Insel bietet zwei anspruchsvolle und landschaftlich besonders attraktive Golfplätze (18-Loch und 27-Loch). 2004 wurde auf Porto Santo ein Golfplatz eröffnet. Nicht weniger attraktiv ist es, rund um Madeira Wale und Delfine zu beobachten. Man hat gute Chancen, die riesigen Meeressäuger anzutreffen. Die Gewässer rund um den Archipel sind ein beliebter Tummelplatz für unterschiedliche Walarten und Delfine, darunter auch Pott-, Finn- und Pilotwale. Die Chance auf eine Sichtung ist zwischen Juni und September am höchsten.

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Entdecken Sie Madeira mit dem Spezialisten AMIN TRAVEL GmbH, der auf 30 Jahre Erfahrung zurückblicken kann. Wir kennen und lieben Madeira als wäre es unser zweites Zuhause. So zeigen wir Ihnen, wo Sie den besten Poncha, Madeiras Nationalgetränk, in den verschiedensten Varianten probieren können. Mit uns speisen Sie in den besten Restaurants und lernen nicht nur Espetada (Fleischspiess) und Espada (schwarzer Degenfisch) kennen, sondern auch all die anderen köstlichen Spezialitäten des Archipels. Wir erwandern mit Ihnen die Levadas mit den atemberaubendsten Aussichten, besuchen die schönsten Gärten und bestaunen die Farbenvielfalt der meterhohen Hortensien. Madeira ist uns ans Herz gewachsen – Ihnen wird es gleich ergehen!

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Wunsch auch frei zusammengestellt werden. Wir bieten auch Hotels an, welche nicht in unserem
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