MEISTERKONZERT am 26. April 2015 im Zentrum Paul Klee

Foto: Klaus Maria Brandauer | © Christof Mattes

Foto: Klaus Maria Brandauer | © Christof Mattes

Wenn Sprache und Musik eins werden! Schauspiellegende Klaus Maria Brandauer und Starviolinist Daniel Hope beehren am 26. April das Zentrum Paul Klee mit einer musikalischen Lesung. Unter dem Titel «Faust – ein gefesselter Prometheus» setzt sich das Bühnenduo auf textlicher, dramaturgischer und musikalischer Ebene mit dem Faust-Sujet auseinander – von der antiken Prometheus-Dichtung bis hin zu Goethe. Das Interesse für ihr Programm ist gross – die Veranstaltung ist bereits ausverkauft.

Klaus Maria Brandauer gehört zu den erfolgreichsten Schauspielern der Gegenwart – eine faszinierende, aber auch polarisierende Persönlichkeit. Geboren 1943 in Bad Aussee, Österreich, ist er seit 1972 festes Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater, führt selbst Regie (Oper und Theater) und lehrt am Max-Reinhardt-Seminar. Weltbekannt wurde er unter der Regie von István Szabó in Filmen wie «Mephisto», «Oberst Redl» und «Hanussen» und als Gegenspieler Sean Connerys in dem James-Bond-Film «Sag niemals nie». Für seine Rolle als Baron Blixen in dem mehrfach prämierten Film «Jenseits von Afrika» wurde er für den Oscar nominiert und bekam den Golden Globe. Auch in dem Film «Das Russland-Haus» war er zu sehen.

 

Foto: Daniel Hope | © Harald Hoffman

Foto: Daniel Hope | © Harald Hoffman

Der südafrikanisch-britische Geiger Daniel Hope gilt als musikalisches Multitalent – bekannt für seine Kreativität, Virtuosität und Vielseitigkeit, aber auch sein humanitäres Engagement. In diesem Jahr ist Hope «Artist in Residence» des Zürcher Kammerorchesters sowie Gastgeber und Moderator der aktuellen Staffel der ARTE Lounge – gemeinsam mit Moderatorin Alice Tumler und internationalen Stars der Klassik und Avantgarde. Als humorvoller Musikvermittler zog er durch sein Buch «Wann darf ich klatschen?» Aufmerksamkeit auf sich, im Moment leitet und vertont er verschiedene BBC Radiosendungen. Für seine inzwischen mehr als 25 Aufnahmen erhielt Hope Auszeichnungen wie den Classical Brit Award, den Deutschen Schallplattenpreis, den belgischen Prix Caecilia, den französischen Diapason d’Or, sechs ECHO-Klassik-Preise und zahlreiche Grammy-Nominierungen.

Allen, die ein Ticket ergattern konnten, wünschen wir viel Spass. Weitere Infos finden Sie auf www.zpk.org.

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