Blumen für die Kunst

Zum Frühlingserwachen präsentiert das Aargauer Kunsthaus vom Dienstag 8. März bis am Sonntag 13. März 2016 zum dritten Mal „Blumen für die Kunst“, eine Ausstellung an der Schnittstelle von Kunst und Floristik. Der Publikumsrenner setzt neu den Fokus auf zeitgenössische Schweizer Kunst.

Zwanzig herausragende Meister-floristinnen und -floristen sowie Jungtalente aus der Schweiz präsentieren florale Interpretationen von ausgewählten Werken aus der Sammlung des Aargauer Kunsthauses. „Blumen für die Kunst“ ist ein gemeinsames Projekt des Vereins FLOWERS TO ARTS und des Aargauer Kunsthauses.

Das im Frühjahr 2014 erstmals in der Schweiz realisierte Projekt „Blumen für die Kunst“ hat sich inzwischen zum Publikumsliebling entwickelt. Die dritte Präsentation im Aargauer Kunsthaus, welche nur eine Woche – vom 8. bis 13. März 2016 – dauern wird, setzt den Fokus auf zeitgenössische Kunstwerke aus der Sammlung des Aargauer Kunsthauses. Diese werden in der aktuellen Sammlungspräsentation inhaltlich und ästhetisch mit klassichen Meisterwerken in Beziehung gesetzt.

Das Spektrum der floristisch „bespielten“ Werke zeigt sich in voller Breite, Kunstwerke von folgenden Schweizer Künstlerinnen und Künstlern werden interpretiert: Pipilotti Rist, Beat Zoderer, Reto Boller, Francisco Sierra, Sophie Taeuber-Arp, Luigi Lurati, Stéphane Dafflon, Rolf Iseli, Rudolf Johann Koller, Ferdinand Hodler, Marc-Antoine Fehr, Félix Vallotton, Santiago Giacomo Rogado, Otto Wyler. Zwanzig herausragende Schweizer Meisterfloristinnen und -floristen sowie Jungtalente interpretieren diese vierzehn Kunstwerke aus der Sammlung. Die Blumeninstallationen eröffnen neue Sichtweisen auf die ausgewählten Werke.

Begleitprogramm
Der Innenhof im Erdgeschoss wird erstmals zur Werkstatt für einen Meisterfloristen und seine Fachklasse und ermöglicht dem Publikum Einblicke in die Entstehung einer grossen Installation mit winterlich-blattlosen Weinreben und daraus spriessenden Frühlingsblühern.

Das dialogische Element, auf dem die Ausstellung aufbaut, findet im umfangreichen Vermittlungsprogramm seine Fortsetzung. Neu vertiefen Meisterfloristen und Kunstschaffende den kulturellen Dialog in Künstlergesprächen und verbinden das Fachwissen beider Disziplinen zu einer kreativen Diskussion. Auch in den Führungen und Workshops kommen Experten aus Floristik und Kunstgeschichte gemeinsam zu Wort.

Titelbild:Florale Interpretation von Marianne Wyss, Adliswil, FLOWERS TO ARTS zum Werk von Luigi Lurati, Napoleon, 1965

Foto: David Aebi, Burgdorf

 

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